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Die Historie - Industrieclub Potsdam Christian Peter Wilhelm Beuth e.V.

Gedenkmünze für Christian Peter Wilhelm Beuth

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Die Historie


Warum sich der Industrieclub Potsdam den Namen „Christian Peter Wilhelm Beuth“ gegeben hat.

Der Name Beuth steht im Preußen des 19. Jahrhunderts für Bildung, Wissenschaft, Kultur, Gewerbe und Wirtschaft, für Toleranz und Fortschritt gleichermaßen.


Als Beuth 1809 als junger Mann nach Potsdam kam, war Preußen immer noch ein vor allem landwirtschaftlich und handwerklich geprägtes und zudem dünn besiedeltes Land. England hatte für diese Region damals etwa die gleiche Bedeutung wie heute führende alte Bundesländer wie z. B. Bayern und Hessen. Trotzdem oder gerade deshalb fanden sich damals in Berlin Menschen, die, fußend auf den Ideen der Aufklärung und der Stein-Hardenbergschen Reformen, hieher kamen, um die Region in eine neue Zukunft zu führen.


Christian Peter Wilhelm Beuth war die zentrale Figur dieses ehrgeizigen Beginns. Er war der Initiator und Organisator vieler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Projekte, immer mit großer Energie und mit nachhaltiger Wirkung.


Eine seiner wichtigsten Maßnahmen zur Belebung der Gewerbepolitik war die Gründung des „Vereins zur Beförderung des Gewerbefleißes in Preußen“ im Jahre 1821. Dieser Verein schuf ein Milieu, das durch seine fortschrittlichen Ideen nicht nur viele namhafte Zeitgenossen anzog, sondern auf vielfältigste Weise Eigeninitiativen auslöste und verstärkte.


Im Zusammenhang mit der Deutschen Einheit und mit dem Wettbewerb der Standorte in einer Periode der Globalisierung sind heute erneut konzentrierte Anstrengungen aus der Region heraus nötig. Dabei wird der Mensch als entscheidender „Standortfaktor“ häufig vergessen. Jeder entscheidet mehrmals täglich, dann auf sich allein gestellt, wer mit wem spricht, was wichtig und unwichtig ist, welche Kontakte geknüpft, welche Informationen eingeholt oder weiterzugeben sind. Somit sind die Akteure selbst Träger von Identität und Image einer Region. Der Industrieclub will dieses nutzen und die Entscheidungsträger im Sinne von Beuth systematisch und problemorientiert zusammenzuführen.


Dank ihrer unterschiedlichen Wissens- und Interessengebiete sowie der unterschiedlichen Lebensläufe können Entscheidungsträger gemeinsam die Region Berlin Brandenburg zu einem Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa machen, tolerant und zukunftsorientiert.


Der Industrieclub Potsdam soll die zusammenführen, die viel zu selten, zu kurz oder nur zufällig miteinander ins Gespräch kommen: Repräsentanten der Industrie von gestern, heute und morgen, produktionsorientierte Dienstleister, Handwerk, Wissenschaft, Kultur, Handel und Banken, Initiativen aus der Region und nicht zuletzt Entscheidungsträger aus der Verwaltung.


Durch systematische Belebung persönlicher Kontakte und durch regelmäßige Berichterstattung wird das „Wir-Gefühl“ gestärkt, kann vielfältig vorhandenes Wissen und Potential leichter erschlossen werden, erhält der Aufbau Ost eine neue Dimension. Führung von Außen wird zunehmend durch mehr Selbstbewusstsein und eigene Verantwortung ersetzt, fördert Identität und ein der tatsächlichen Leistung entsprechendes Image.


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